Position der CSU zur Umfahrung Kirchtrudering

Die Umfahrung Kirchtrudering ist eine zusätzliche Nord-Süd-Straßenverbindung, die den Durchgangsverkehr aus dem östlichen Kirchtrudering, d.h. vor allem aus dem Straßenzug "Am Mitterfeld - Schmuckerweg Brücke" mit seiner während der Hauptverkehrszeiten chronisch überlasteten Kreuzung Am Mitterfeld - Kirchtruderinger Straße, herausnehmen soll und damit diese wichtige Verkehrsbeziehung wieder in einen auch zu Hauptverkehrszeiten akzeptablen Qualitätszustand versetzen soll. Als quasi wichtiger Nebeneffekt werden damit auch die reinen Wohnstraßen der "Kriegersiedlung" - Karotschstraße, Graf-Orttenburg-Straße und Straßl ins Holz von erheblichem Schleichwegverkehr entlastet.

Die Umfahrung Kirchtrudering korrigiert auch einen verkehrspolitischen "Geburtsfehler" (SZ 23.11.2013) der Messestadt Riem. So richtig es war, sie wegen des überregionalen Messeverkehrs vor allem mit einer hervorragenden Anbindung an die A94 im Norden auszustatten, so wenig reicht diese Einzelaufhängung aus, den örtlichen Verkehrsbedürfnissen aus dem Süden und Westen Rechnung zu tragen. Die Öffnung der Joseph-Wild-Straße 2007 war hier ein erstes Ein- und Zugeständnis.

Die CSU hat im BA 15 wie im Stadtrat immer klar Position für eine Umfahrung Kirchtrudering bezogen. Mit ihrer differenzierten Argumentation hat sie auch die jeweilige Stellungnahme des BAs massgeblich geprägt.